Am 14. März starteten Fabio und ich, Tobias, in Feldafing in der Nähe von München zum Mammutmarsch. Wir gingen aus dem 11. von insgesamt 13 Startblöcken auf die Strecke. Um 8:45 Uhr fiel für uns der Startschuss. Bei gutem Wetter und mit der traumhaften Kulisse des Starnberger Sees legten wir die ersten Kilometer zurück.

Nach 8 Kilometern erreichten wir in Tutzing die erste Verpflegungsstation.

Nach einer kurzen Pause ging es auch schon weiter. Durch Wälder, Wiesen und Dörfer führte uns die Strecke bis nach Pähl. Nach 5,5 Stunden hatten wir

27,7 Kilometer und damit die Hälfte der Strecke geschafft. Neben einer Stärkung nutzten wir die Pause auch, um uns an das veränderte Wetter anzupassen, denn leider hatte es inzwischen begonnen zu regnen.

Mit Regenschutz und Schirm ging es weiter zum Kloster Andechs, wo uns nach weiteren 10 Kilometern die nächste Verpflegungsstation erwartete. Wegen des schlechten Wetters warfen wir dort jedoch nur einen kurzen Blick ins Kloster und machten uns ohne längere Pause direkt weiter auf den Weg nach Aschering.

Die knapp 8 Kilometer dorthin waren ziemlich zäh. Die Strecke durch Wiesen und Felder war wenig abwechslungsreich, und der Regen machte es nicht gerade angenehmer. Auch die Anstrengung nach inzwischen 9 Stunden war deutlich zu spüren.

Mit einbrechender Dunkelheit begann die letzte Etappe zurück in Richtung Starnberger See. Inzwischen war es dunkel, kalt und nass. Umso stolzer waren wir, als wir nach 11 Stunden und 18 Minuten das Ziel in Feldafing nach 55 Kilometer erreichten. Trotz der späten Stunde wurden wir dort lautstark empfangen.

Nach der Übergabe der Medaille waren wir froh, dass Caro bereits auf uns wartete. Nachdem wir uns trockene Kleidung angezogen hatten, waren wir einfach nur erleichtert, dass wir bald zu Hause sein würden.